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English | Deutsch Henriette MüllerGrenzen überschreiten, Bekanntes verfremden, ein Wandern zwischen musikalischen Lagern ("Klassik", Jazz, Neue Musik) und zusätzlich zwischen verschiedenen Kulturen, all dies charakterisiert den (nicht immer nur) musikalischen Weg der Berliner Komponistin, Saxophonistin und Ärztin, der von Europa über Afrika und die USA nach Indien führte... In Ulm geboren, studierte sie zunächst Medizin in Deutschland, Zambia und Zimbabwe und arbeitete als Ärztin in Großbritannien, bevor sie eine musikalische Karriere begann. 1994 schloss sie ein Studium an der Manhattan School of Music in New York mit dem ‘Master of Music’ ab, nachdem sie Komposition bei Rich de Rosa und Ludmila Ulehla und Saxophon bei Bob Mintzer, Dick Oatts und anderen studiert hatte. Sie nahm außerdem mehrere Jahre lang als Gast an musikwissenschaftlichen Kursen Hartmut Fladts an der Universität der Künste in Berlin teil. Henriette Müller komponiert zeitgenössische, vom Jazz beeinflusste Kammermusik, Vokalmusik und Werke für größere Ensembles, die sie im In- und Ausland oft selbst zur Aufführung brachte, beispielsweise 1991 mit John Tchicai in Dänemark, 1996 mit Jim Black und Tony Scherr im Guggenheim Museum in New York, mit Dagmar Andrtova 1997 und 1998 in Prag, mit dem Hanns-Eisler-Chor in Berlin und seit 1999 mit Simon Pauli und Johannes Bockholt. Henriette Müller im Gespräch (PDF, 157,2kB)
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